METTA – Organisation


Standort: Hamburg

Gewünscht wird eine zentrumsnahe Lage mit guter Infrastruktur. Die Majorität der Menschen lebt in der Stadt. Das Stadtleben ermöglicht es sich aktiv am Leben in der Großstadt beteiligen. Hier gibt es viel zu helfen und zu organisieren. Hier kann innerhalb der Nachbarschaft die Lebensform demonstriert und mit gutem Beispiel vorangegangen werden.

METTA – Kasse

Jeder Bewohner zahlt einen Betrag in die METTA-Kasse ein. Hier gilt: wer mehr hat, gibt mehr, der Stärkere stützt den Schwächeren.
Folgendes könnte z.B. aus der Kasse bezahlt werden:

  • Nebenkosten, Renovierungen, Reparaturen und Utensilien der Gemeinschaftsräume
  • Grundkosten für Car-Sharing oder evtl. ein Vereinsauto
  • Gemeinsame Aktivitäten und Feiern
  • Angebote für die Öffentlichkeit (z.B. Vorträge von Gastrednern usw.)

Miete / Eigentum

Es ist denkbar, dass ein Teil des Wohnraums als Eigentum erworben werden kann und ein anderer Teil als Miete. Ein oder mehrere Sponsoren würden die Baukosten für den vermieteten Teil und die Gemeinschaftsräume übernehmen. Die Mieten sollten günstig sein, damit mehr Geld für die Ziele der Gemeinschaft übrig bleibt. Aus Arbeitsräumen könnten weitere Einnahmequellen für die Gruppe oder Sponsoren entstehen.

Mietvertrag

Die Achtsamkeitsregeln, die METTA-Kasse, die Bereitschaft zur gemeinsamen Meditation, die regelmäßige Teilnahme am Erfahrungsaustausch sowie die Nutzungsregeln für Gemeinschaftsräume werden neben den üblichen Mietvertragspunkten Bestandteile des Vertrages sein.

Ein Mitglied verlässt die Gemeinschaft

Es werden Mietverträge mit einer 3monatigen Kündigungsfrist verfasst. Das Mitglied sollte bemüht sein, eine Veränderung möglichst früh, d.h. etwa sechs Monate vor Auszug anzukündigen. Der Vorstand bzw. das METTA-Gremium sucht einen Nachfolgemieter. Es ist zu hoffen, dass der METTA-Bewohner die Erfahrungen, die er in der Gemeinschaft gesammelt hat, in seinem neuen Umfeld weitergeben wird.

Kündigung seitens der METTA-Familie

Verstößt ein Mitglied trotz dreimaliger Gespräche grob gegen die Regeln der Gemeinschaft und der Konflikt droht die Gemeinschaft zu zerstören, dann wird seitens des Vorstandes/METTA-Gremiums die Kündigung ausgesprochen.

Der Alltag

Jeden Abend wird zu einer festgelegten Zeit eine öffentliche Meditation stattfinden. Themen werden z.B. sein: Achtsamkeit, Konzentration, Gleichmut usw. Es ist erstrebenswert, dass die METTA-Bewohner regelmäßig teilnehmen, aber Toleranz und Flexibilität ist auch hier gefragt.

Im Falle einer Gemeinschaftsküche besteht die Möglichkeit, dass grundsätzlich jeden Tag gemeinsam bzw. in kleineren Gruppen gekocht wird.

1 x im Monat findet ein METTA–Erfahrungsaustausch statt. Hier ist die Anwesenheit von jedem Mitbewohner wünschenswert.